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Glossar

Was ist Physical-AI-Anonymisierung?

Physical-AI-Anonymisierung ist die Anonymisierung der Daten, die Roboter, Fahrzeuge und Drohnen über ihre Umgebung aufzeichnen, vor allem Kameraaufnahmen von Menschen und Kennzeichen, damit diese Daten Systeme trainieren und testen können, ohne die abgebildeten Personen zu identifizieren.

Was sie umfasst

Maschinen, die den öffentlichen Raum sehen.

Fahrzeuge

Testflotten für ADAS und autonomes Fahren zeichnen Straßen, Fußgänger und andere Fahrzeuge auf.

Roboter

Liefer-, Lager- und Serviceroboter filmen die Menschen und Orte, an denen sie arbeiten.

Drohnen

Inspektions- und Vermessungsdrohnen erfassen Menschen, Fahrzeuge und Grundstücke von oben.

Warum Maskieren nicht dasselbe ist wie Anonymisieren.

Gesichter und Kennzeichen zu maskieren verdeckt die direktesten Merkmale im Bild. Die Daten um das Bild herum bleiben oft: GPS-Spuren, Zeitstempel, Lidar-Punktwolken und Geräte- oder Fahrzeugkennungen.

Die Artikel-29-Datenschutzgruppe (Stellungnahme 05/2014) prüft Anonymisierung an drei Risiken: Herausgreifen, Verknüpfbarkeit und Inferenz. Erfüllt ein Datensatz eines davon nicht, verlangt sie eine gründliche Bewertung der Identifizierungsrisiken.

Nur Daten, die nach dieser Prüfung anonym sind, fallen nicht unter die DSGVO (Erwägungsgrund 26). Daten, die personenbezogen bleiben, behalten jede Pflicht der DSGVO, einschließlich der Regeln für Übermittlungen in Drittländer (Kapitel V).

Wie geprüft wird

Drei Fragen an den ganzen Datensatz.

Herausgreifen

Lässt sich eine einzelne Person isolieren, etwa über eine eindeutige Gerätekennung oder eine Route, die an einer Wohnung endet?

Verknüpfbarkeit

Lassen sich Datensätze zu derselben Person verbinden, innerhalb des Datensatzes oder mit anderen Daten?

Inferenz

Lässt sich etwas über eine Person ableiten, etwa daraus, wo und wann ein Roboter oder Fahrzeug sie immer wieder sieht?

Häufige Fragen

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Was umfasst Physical-AI-Anonymisierung?

Daten, die Maschinen in der physischen Welt aufzeichnen, etwa Fahrzeuge, Roboter und Drohnen, vor allem Kameraaufnahmen von Menschen und Kennzeichen.

Reicht es, Gesichter und Kennzeichen zu maskieren?

Allein nicht: Merkmale außerhalb des Bildes können eine Person weiter herausgreifbar machen, deshalb wird jeder Datensatz auf Herausgreifen, Verknüpfbarkeit und Inferenz geprüft (Stellungnahme 05/2014).

Wie hilft Marsstein?

Marsstein bietet Marsstein AEON als Service an: Es maskiert Gesichter und Kennzeichen in Kameradaten von Fahrzeugen und Robotern innerhalb der EU. Ob ein Datensatz danach anonym ist, wird je Datensatz geprüft; die Freigabe erteilen Ihre Rechtsberatung oder Ihr Datenschutzbeauftragter.

Sie arbeiten mit Kameradaten aus Fahrzeugen oder Robotern?